Das Hauptziel war es, den Schülern
der 7. Klassen einige der grundlegegenden ästhetischen Qualitäten
zu vermitteln. Aus Gründen der Anschaulichkeit wurde auf Farbe
verzichtet. Die Anwendung des Rechners erweiterte die Experimentiermöglichkeiten.
Der Ausgangspunkt war ein digitales Bild, das mit CorelDraw zu grafischen
Werken umgearbeitet wurde.
Ein digitales Foto, das einen Ausblick zum Fenster
hinaus zeigt, steht jedem Schüler zur Verfügung. Aus diesem
Bild soll im ersten Schritt eine grafische Zeichnung entstehen. Als
hätte man eine transparente Folie auf das Foto gelegt und es
mit schwarzen Linien nachgezeichnet, wird mit CoreDraw gearbeitet.
Das Foto bildet den Hintergrund, auf den eine neue Ebene gelegt wird.
Auf die zweite Ebene zeichnen die Schüler. Zur Kontrolle des
Ergebnisses kann zwischendurch die Hintergrundebene ausgeblendet
werden.
Schüler lernen mit Vektoren zu zeichnen und eine "malerische" Vorlage
in eine "lineare" Grafik umzuinterpretieren. Die erste
Arbeit hällt sich relativ eng an das Vorbild. In weiteren Schritten
ist sie das Material für gestalterische Experimente. Es wird
die ästhetische Wirkung von verschieden dicken Linien ausprobiert.
Dann wird die Wirkung von Schrägen, Ecken oder Rundungen praktisch
ausprobiert.
Erste Umsetzung:
Vom Pixelbild zum Vektorbild mit Hilfe von CorelDraw