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    Mail: Bayerischer Landesbeauftragter für den Computereinsatz im Fach Kunst, Ivan Dusanek  
Materialien zum Thema: "Anschauen-Verändern"
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  Autor: Gabi Eisenhut
Thema: "Gesichtslandschaften"
Die Fotografien zeigen die Gesichter von Schülerinnen und Schülern im "liegenden" Profil. Diese Aufnahmen ermöglichen die Assoziation "Gesicht und Landschaft".
Die Profile werden auf digitalem Wege freigestellt (hier z.B. mit Microsoft PhotoDraw) und in ihrer Helligkeit, Farbe und Größe spielerisch variiert. Einer weiten, bergigen Landschaft vergleichbar ordnen die Schüler ihre Profile hintereinander an. Dabei werden die Profile so gestaffelt, dass sie nach hinten immer heller und kleiner werden. Dies entspricht dem Natureindruck, den man gewinnen kann, wenn man auf einer Anhöhe steht und weit in ein bergiges Land blicken kann.
 
  Thema: "Künstlerportraits verändern"
  Die Schülerarbeiten zeigen Gesichter von Schülern, die mithilfe digitaler Bildbearbeitung so verändert wurden, dass man sie in ein Künstlerportrait setzen kann. Die Schüler fotografieren sich gegenseitig. Die Gesichter werden dann auf digitalem Wege freigestellt (hier z.B. mit Microsoft PhotoDraw) und so in ihrer Helligkeit, Farbe und Größe verändert, dass sie in ein von ihnen ausgewähltes Künstlerportrait passen.
 
[zurück] Thema: "Gegenstände verändern sich"
gegenst_veraendern.ppt

Schüler fotografieren im Klassenzimmer Gegenstände. Diese werden auf digitalen Wege "freigestellt" (hier z.B. mit Microsoft PhotoDraw) und in ihrer Form, Farbe, Helligkeit und Größe spielerisch variiert. Die verschiedenen Gegenstände können dann zu einer Collage zusammengestellt werden

 
Thema: "Dinge haben ein Gesicht"
dingehabeneingesicht.ppt

Fotografien von Francois und Jean Robert sind Ausgangspunkt für die folgende Unterrichtseinheit. Schüler begeben sich nach der Begegnung mit den Fotografien von Francois und Jean Robert mit einer digitalen Kamera auf die Suche nach Gesichtern in der Alltagswelt. Sie bearbeiten und verändern ihre Fotografien mit einem Bildbearbeitungsprogramm.

Die Suche nach den Gesichtern wird zu Sehschule. Hat man das Gesicht in einem Gegenstand einmal gesehen, lässt sich dieser Vorgang nur schwer umkehren. Das Gesicht bleibt.

"Autodesigner haben das Phänomen längst erkannt und wenden es ganz bewusst an: Autos haben ein Gesicht. Klassische Sportwagen schauen aus schmalen Schlitzaugen und fletschen die Zähne über einen breiten Kühlergrill. Brave Familienkutschen öffnen freundliche, runde Glubschaugen und blasen mit runden Kotflügeln die Backen auf.
Auch andere Dinge unserer Alltagswelt schauen uns mit großen Augen an, bewusst und unbewusst. Solche Dinge sammeln seit Jahren die Schweizer Brüder Francois und Jean Robert: Steckdosen und Fotoapparate, Zangen und Scheren, Briefkuverts und Küchengeräte. .... Wer hat es nicht schon einmal erlebt - das flüchtige Erkennen von Gesichtern in Wolkengebilden, Baumwurzeln oder Steinformationen. ... Das Entdecken der Gesichter ist ein Spiel, das zur Sucht werden kann. Plötzlich bekommt unsere Umgebung Gesichter, der Gang durch die Geräteabteilung im Baumarkt wird zur Entdeckungsreise, Gullydeckel und Staubsauger machen große Augen und im Rückspiegel tauchen immer neue Autogesichter auf. Nach der Sehschule von Francois und Jean Robert ist man reif für diese Entdeckungsreise. ..."

"form follows emotion" (Hartmut Esslinger)
Design sucht den Kunden, nimmt in Bruchteilen von Sekunden Kontakt auf zum Menschen. Der Gang durch die Regale der Supermärkte erfordert eine Vielzahl von bewusster, aber vor allem auch unbewusster Entscheidungen. Viele davon werden spontan aus dem Gefühl heraus getroffen. Danach wird die funktionale Ästhetik von Gegenständen um den Bereich der Emotionen erweitert. Leblose Dinge bekommen ein Gesicht, weil sie uns ansprechen sollen. Und plötzlich - nach dem Schema "Punkt, Punkt, Komma, Strich" - können auf einem Radio zwei Knöpfe und zwei Schalthebel, nüchtern funktional angeordnet, als Gesicht wahrgenommen werden. Die dadurch ausgelösten Gefühlsreaktionen animieren zum Kauf. Sehen ist demnach viel weniger spontan und frei, als vielmehr geprägt von Erfahrungen und Erlerntem."
Quelle: Ulrich Heiß, Susanne Flesche, kunsthaus kaufbeuren

Schülerarbeiten: