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Aus der Hirnforschung wissen wir, dass
die in unserem Gehirn ankommenden visuellen Reize u.a. nach bereits
abgespeicherten, bekannten Mustern durchsucht werden. Deshalb erkennen
wir auch in bizarren Wolkenformen Gesichter und Figuren. Darüber
hinaus unterscheidet das Unterbewusstsein zunächst nicht zwischen
fiktionalen Bildern aus Film und Fernsehen und solchen der Wirklichkeit.
Dies hat große Auswirkungen auf die Wahrnehmung unserer Umwelt,
die vor allem über medial vermittelte Bilder geschieht.
Leitgedanke/Thema:
Die über die Medien in unserem Gehirn vorgeprägten Bildmuster
legen sich umgekehrt auch auf die alltäglich wahrgenommenen
Dinge. Seitenblicke und beiläufige Wahrnehmungen lösen
Assoziationsketten aus, die häufig unbewusst bleiben, jedoch
unser Bild der Wirklichkeit entscheidend mitprägen.
Zielsetzung:
Durch das Belegen von Dingen aus der Umgebung mit assoziativen
Bildern soll eine Landschaft der unbewussten Assoziationsmuster
sichtbar werden.
Technik:
Einfache Flash Animation mit verschiedenen Schalterbelegungen.
Arbeitszeit ca. vier Doppelstunden.
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Baghdad_bei_Nacht1.ppt
MediaVisionSave.swf
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„Der Zustand surrealer Verknüpfungen
der wahrgenommenen Bilder ist der Normalfall einer Mediengesellschaft.“
(Fleisher Institut for Subliminal Response)
Das Unterrichtsprojekt mit den bereitgestellten Materialien
könnte folgendermaßen ablaufen:
1. Recherchen zum Thema Wahrnehmung und eine Diskussion der
neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung.
Siehe PPT-Präsentation
Aufgabe: Die Schüler suchen selbst
Bilder mit ähnlichem
Aussehen aber völlig anderem Inhalt. Es bietet sich eine
Unterrichtssequenz über die Vieldeutigkeit surrealer Bilder
an. Z.B. Salvador Dali: Die Metamorphosen des Narziss. (Siehe
Bild)
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