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    Mail: Bayerischer Landesbeauftragter für den Computereinsatz im Fach Kunst, Ivan Dusanek  
Materialien zum Thema: "Anschauen-Verändern"
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  Autor: Otmar Wagner
Thema: "Malen wie Picasso"

picasso_text.pdf


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Aspekte für den Unterricht:
Dem Schüler der Mittelstufe wird klar, dass Gemälde nicht entstehen, indem Linien vorgezeichnet und Flächen mit Farbe gefüllt werden. Erst die intensive Auseinandersetzung mit den gestalterischen Mitteln (Linie, Fläche,
Form, Farbe, Raum, Licht usw.) und ihre Beziehungen (z. B. Verteilung, Kontraste, Spannung) führen den Gestaltungsprozess zum Erfolg.

Aufgaben:
1. Während der digitalen Wiedergabe des Films halten Schnappschüsse den Gestaltungsprozess mithilfe von Schlüsselbildern fest. Diese Bilder werden in einem Bildbearbeitungsprogramm verkleinert und in einem Kompressionsformat gespeichert (z. B. JPG). Die Einzelbilder sollen anschließend mit einem Animationstool aneinandergereiht und als so genanntes „animiertes GIF“ abgespeichert werden.
2. Schülergruppen von 6 Mitgliedern erarbeiten nach dem Vorbild der von Surrealisten entwickelten Methode des „cadavre exquisie“ Bildideen in mehreren Durchgängen.
3. Schüler arbeiten in einem Bildprogramm (z. B. Photoshop) mit Ebenentechnik. Sie verwenden bei der Gestaltung der übereinander liegenden Schichten ein Grafiktablett. Mit der Einstellung „Zeichenstrich mit Druck“ kann der elektronische
Stift den Prozess des manuellen Gestaltens imitieren. Im Sinne „von Pinselführung“ und „Duktus“ ist er der Maus überlegen.

   
  Thema: "Sich verändern"

image_text.pdf


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Aspekte für den Unterricht:

Schülerinnen und Schüler erleben, wie sich ein Gesicht
verändern lässt und wie sich dadurch Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen lassen, die zu einer Image-Veränderung beitragen.

Aufgaben:

Die Schüler erhalten in mehrfacher Ausführung eine Vorlage, die mit wenigen Linien ein Gesicht vorgibt. Sie entwerfen zunächst skizzenhaft verschiedene Typen. In einem nächsten Schritt erhalten sie das Gesicht als digitale Vorlage und gestalten es mit Hilfe der Entwürfe in einem Bildbearbeitungsprogramm weiter. Sie setzen dabei verschiedene Möglichkeiten der Bildbearbeitung ein (Ebenentechnik, Auswahl speichern und einfügen, Bereiche frei stellen usw.)

  Thema: "Zeichentrick mit der Maus"

maus_text.pdf


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Aspekte für den Unterricht:

Schon den Schülern der Unterstufe kann mit den einfachen
Bewegungsabläufen in Maus-Clips das Prinzip: Trickfilm klar werden. Dazu gibt es eine Sachgeschichte, die bei „Flash-Studio Film GmbH – Köln“ bestellt werden kann.

Aufgaben:

1. Schüler sehen den Film „Wie ein Zeichentrickfilm entsteht“ und erhalten den Arbeitsauftrag, die wesentlichen Schritte bei der Entstehung eines Maus-Clips festzuhalten. Anschließend analysieren sie Mausfilme.
2. Sie erfinden daraufhin neue Mausfilme und halten die kurzen Geschichten in 6 Hauptzeichnungen fest.
3. Schüler erstellen von einem selbst entworfenen Maus-Film ein Daumenkino, indem sie die entsprechenden Zwischenzeichnungen zu den Hauptzeichnungen einfügen.
4. Sie übertragen die Erkenntnisse aus der manuellen Erstellung eines Zeichentrickfilms auf ein digitales Medium (z. B. Animation-Shop oder Macromedia Flash).

[zurück] Thema: "Goethes Nachbild"

goethe_text.pdf


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Aspekte für den Unterricht:
Sieht man Goethes Mädchenbild einige Sekunden lang
an und wechselt dann auf eine weiße Unterlage, drehen sich die Farben um (Nachbild).

Aufgaben:
Kopiere eine S/W-Vorlage. Male ein Exemplar kräftig mit Farben aus. Fixiere dieses Bild mit den Augen ca. 30 Sekunden und wechsle dann auf das andere unausgemalte Bild. Was beobachtest du?

Überlege dir weitere Experimente, die das Phänomen „Nachbild“ verdeutlichen.

Fixiere das Bild. Schaue dabei konzentriert ca. eine halbe Minute lang auf die Nasenspitze des Porträts. Wenn, das Bild auf die weiße Vorlage wechselt, warte bis der Nachbildeffekt eintritt. Was du gesehen hast, bzw. was du hättest sehen können kommt nach einer weiteren halben Minute.

[zurück] Thema: "Eine Plastik für den Innenhof"

innenhof_text.pdf


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Aspekte für den Unterricht:
Was real nur schwer zu verwirklichen ist, machen digitale
Werkzeuge möglich. In Collagetechnik können virtuelle Plastiken geschaffen und in eine oder verschiedene Umgebungen gestellt werden. So lassen sich gegenseitige Beeinflussungen erkunden und verschiedene Varianten erproben.

Aufgaben:
Mit einer Digitalkamera können Plätze und Innenhöfe fotografiert werden, die Anlass geben, dafür Entwürfe für Plastiken zu erstellen. Diese passen zur Umgebung oder auch nicht, bedürfen also einer bewussten Auseinandersetzung. Um für den Schüler zunächst die Vielfalt der Möglichkeiten zu reduzieren, wird ein Baukasten aus einfachen Formen (z. B. Quader, Pyramide, Bogen, Platte) vorgegeben. In einem CADProgramm werden nun verschiedene Baugruppen erstellt und mit Visualisierungsverfahren
gestaltet. Darunter findet sich auch die Möglichkeit Bilder als Hintergrund einzufügen. Die so entstehenden Bilder können in einem Bildbearbeitungsprogramm weiterbearbeitet und verfeinert werden (zusätzliche Schattierungen, Farbveränderungen
usw.)