[zurück]
 
"Heute lernen wir das Üpsilon"

Der Dokumentarfilm „Heute lernen wir das Üpsilon“ ist das aktuelle Projekt der Stiftung KreBeKi (Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern), in dem von Krebs betroffene Jugendliche, Familienangehörige und Freunde zu Wort kommen.
Der Film berichtet über Gefühle, die in einem jungen Menschen herrschen, wenn er selbst oder eine nahestehende Person an Krebs erkrankt, darüber, und wie im sozialen Umfeld damit umgegangen wurde.

Eingebettet ist der Film in die Ballett-Choreographien zu „Mozart-Requiem“ und „Endstation Tennessee“, die vom Ballettdirektor des Regensburger Theaters, Olaf Schmidt inszeniert wurden. Leben und Tod prallen hier aufeinander. Gefühle werden entfesselt, Hilflosigkeit, Zorn und Ohnmacht gewinnen Raum.
Olaf Schmidt hat den Klängen und Gefühlen Bewegungen gegeben. Und genau über diese Umsetzung von Gefühlen über Leben und Tod, über Krankheit und Hilflosigkeit, über die Ausweglosigkeit des menschlichen Daseins soll die Auseinandersetzung zwischen betroffenen Jugendlichen und den Balletttänzern gehen. Der Titel des Films stammt aus einen Brief, den Schüler an ihre an Krebs erkrankte Mitschülerin Katharina geschrieben haben. Am 15. Juni stellt die Bayerische Staatsministerin Christa Stewens „Heute lernen wir das Üpsilon“ im Theater Regensburg vor.
Danach wird an alle bayerischen Schulen dieses Filmmaterial mit Begleitheft kostenlos verschickt, damit Schüler für die Probleme erkrankter Gleichaltriger sensibilisiert werden, und um Lehrern einen Einstieg in das Tabuthema Krebs zu erleichtern. Schulen sollen Orte des Verstehens sein, an denen eine große Achtung für jedes einzelne Kind herrscht, für das, was ihm wichtig ist, was ihn beschäftigt, was ihn quält. Deshalb darf eine Schule, die auf das Leben vorbereitet, auch Schwierigkeiten des realen Lebens nicht ausblenden.