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Gropius-Projekt
denkmal aktiv
Kulturerbe macht Schule

Die neue Schulaktion der Deutschen Stiftung Denkmalschutz soll junge Menschen für das Kulturerbe und den Denkmalschutz begeistern. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt, die auch die Schirmherrschaft dafür übernommen hat.

Ziel der bundesweiten Kampagne ist es, ein Netzwerk von Schulen zu schaffen, die das Themenspektrum Kulturerbe und Denkmalschutz lehrplangerecht in den Schulunterricht integrieren. Hierzu werden vor Ort mit Schülerinnen und Schülern Projekte rund um historische Bauten und Stätten ins Leben gerufen und Lernmaterialien entwickelt. Die Schulteams stehen in der Folge als kompetente Ansprechpartner für weitere interessierte Schulen zur Verfügung.


denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule ging im Schuljahr 2002/2003 mit einer ersten Testphase an den Start. Die geförderten Schulen erhalten sowohl finanzielle als auch fachliche und koordinierende Unterstützung. Bei Erfolg dieser Phase ist eine Fortsetzung der Schulaktion in den kommenden Jahren geplant.

Schiller-Gymnasium, Hof


Projekttitel
Walter Gropius
- Stadtplaner, Architekt und Designer in Oberfranken

Kurzbeschreibung
Objekt: Fabrikgebäude der Firma Rosenthal am Rothbühl in Selb

Untersuchung von Werk und Wirken des Architekten Walter Gropius in Oberfranken unter besonderer Berücksichtigung von Industriearchitektur und Stadtplanung in Deutschland nach 1945. Themen wie UNESCO-Weltkulturerbe (Bauhaus), Denkmalschutz, Regionalgeschichte, Nutzung von historischen Objekten werden im Unterricht behandelt und vor Ort der Bestand analysiert. Angestrebt werden eine Datenbank, eine Ausstellung sowie eine Internet-Präsentation oder CD.

 

 

 

   
 

Die Klasse 11b arbeitet innerhalb des Deutsch- und des Geschichtsunterrichts am Gropius-Projekt mit. Im Geschichtsunterricht wird in den verschiedenen Epochen stets auf die Alltagsgeschichte und besonders auf das Wohnen und Arbeiten eingegangen. (Antike, Römisches Reich, Mittelalter, neuere Geschichte von der Aufklärung bis 1848). Die Schüler entwickeln dadurch ein Gespür für die Bedeutung von Architektur.

Im Fach Kunst werden die Schüler der Klassen 11 b, 11c und 11d das Konzept eines Museums der 60er Jahre entwickeln. Die Idee des Museums soll in einer Pressekonferenz in die Öffentlichkeit der Region getragen werden. Die interessierte Bevölkerung wird aufgefordert, historische Gegenstände leihweise zur Verfügung zu stellen. Im Fach Englisch werden spezifische, die Architektur betreffende Vokabeln vermittelt. Die Beziehung von Walter Gropius zu Großbritanien und zu den USA wird untersucht.

Alle beteiligten Fächer und Klassen werden eine Reise nach Weimar, Dessau und Berlin unternehmen, um dort die Rolle von Walter Gropius zu studieren. Vor dem Hintergrund des inzwischen gewonnen Wissens, wird die Tätigkeit von Gropius in Selb untersucht.