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Schüler komponieren digitale Bilder zum Thema:

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Autor: Ivan Dusanek
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[ ... ] Aus ist's natürlich mit der alten Auffassung vom "Talent", aus auch mit der Heldenverhimmelung und mit der für Bewunderungslüsterne willkommenen Sage von der "Fruchtbarkeit" des Künstlers, welcher heute drei Eier legt, morgen eines, am Sonntag keines. Da jeder "normale" Mensch (und nicht nur der "Künstler") bekanntlich im Unterbewusstsein einen unerschöpflichen Vorrat an vergrabenen Bildern trägt, ist es Sache des Muts oder befreiender Verfahren (wie der "ecriture autornatique") von Entdeckungsfahrten in Unbewusste, unverfälschte (durch keine Kontrolle verfärbte) Fundgegenstände ("Bilder") ans Tageslicht zu fördern, deren Verkettung man als irrationale Erkenntnis oder poetische Objektivität bezeichnen kann, nach Paul ] Eluards Definition: "Die poetische Objektivität besteht einzig in der Verkettung aller subjektiven Elemente, deren Sklave - und nicht Herr - der Dichter bis auf weiteres ist." Woraus hervorgeht, daß der "Künstler" fälscht. [...]
Aus: Max Ernst, Was ist Surrealismus?
Ernsts Text erschien zuerst im Katalog zur Ausstellung "Was ist Surrealismus?", die 1934 in Zürich stattfand.

 

"Still Sitzen", "Still Leben", "Stil Sitzen" und "Stilleben" sind die Wortkombinationen um die sich die Bildideen entwickeln. Zuerst werden Situationen von Schülern gestellt und fotografiert. Das digitale Fotomaterial wird dann mit MS PhotoDraw bearbeitet.