Birgit Stresing, Peter-Henlein-Realschule Nürnberg über ihre Fortbildung zur LandArt

Meine Fortbildung (16.11.2004) lief angesichts des Schneeeinbruchs (Dienstag Dauerschneeregen) innen ab - wir sind erstmal ins Internet und ich habe meinen Kollegen anhand vorab ausgewählter Links (z.B. naturdedektive.de - Landart - Naturspiele für Landart zum direkt Ausdrucken, klasse!, oder landart.de, zwei tolle Künstler) einige Anregungen aus dem Netz vermittelt.

Dann sind wir auf die www.kunstschule-digital.de, die einige noch gar nicht kannten und ich habe unsere Fortbildung Revue passieren lassen und bin auf die Wichtigkeit und verschiedene Möglichkeiten der Dokumentation kurz eingegangen, z.B. durch Grünewald (digitale Bearbeitung der Ergebnisse) und Stresing (Makrofotografie von Zufallsfunden und Arrangieren dieser Funde).
Anschließend haben wir uns über unsere Erfahrungen mit den verschiedenen LandArt-Projekten, die wir bereits alle in der Schule oder am Wandertag durchgeführt haben, ausgetauscht. Alle waren sich einig, dass man zu Beginn so wenig wie möglich Bildmaterial zeigen sollte, da sonst die Schüler nur nachahmen. Der Einstieg über das Internet, bzw. kurze theoretische Texte zu dieser Kunst, oder das Zeigen einiger Filmausschnitte aus dem Goldsworthy-Film wurde von allen als ausreichend erachtet. Gemeinsam ist uns allen die durchweg positive Erfahrung - sowohl was das Erleben der Schüler, als auch was die Ergebnisse betrifft - allerdings gibt es Klassen, die LandArt lieben und geniale Sachen zustande bringen und Klassen, die nach kurzer Zeit nicht mehr wissen, was sie machen sollen. Hier zeigte ich auch Bilder eines LandArt-Wandertages im Faberpark Nürnberg und Ergebnisse einer Doppelstunde im Schulgelände, sowie die Bilder meiner Lehrprobe über LandArt .
Abschließend sahen wir uns den Goldsworthy-Film an und diskutierten einige Aspekte daraus - Geduld, Verwendung unmittelbarer Fundmaterialien, Hingabe an ein Projekt, Wetterbedingungen usw.
Jeder von uns hat jetzt wieder Lust mit seinen Klassen rauszugehen, auch im Winter, wenn es möglich ist
 
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